Im Nachholer des 15. Spieltages reiste Schleife ersatzgeschwächt zum Auswärtsspiel nach Friedersdorf. Beide Teams mussten am vergangenen Wochenende eine Niederlage hinnehmen und hatten somit reichlich Stoff für einen Sieg! Nach 90. gespielten Minuten und mit einem Mann weniger sollte Schleife als Sieger vom Platz gehen. Durch einen schnellen Rückstand, bereits in der 5. Spielminute ging es flott los. Schleife glich durch einen Elfmeter durch Robert Kranig aus und Mario Panoscha verwandelte einen Freistoß kurz nach der Pause zum Endstand.
Aprilwetter begleitete die Partie zwischen Lok Schleife und Stahl Rietschen an diesem Sonnabend. Am Ende musste die Heimelf vor 60 Zuschauern ein teures Lehrgeld zahlen, sie verlor mit 1:4. Für die Gäste geht es damit zwei Plätze nach oben. Lok hingegen tritt auf der Stelle. Nach einem knappen 0:1 zur Pause sorgte Rietschen für klare Verhältnisse, erhöhte auf 0:2. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer half Schleife am Ende nicht.
Mit dem Anstoß folgte ein erstes Abtasten beider Mannschaften. Nachdem zehn Minuten gespielt waren, traute sich die Heimelf mit ersten Angriffsbemühungen nach vorn. Rietschen klärte dabei einen gefährlichen Lokkonter gerade so zur Ecke. Danach nahmen die Gäste mehr und mehr das Zepter in die Hand, Schleife geriet in die Defensive. Gute Chancen ergaben sich in Minute 20 und 27, doch mit dem Tor ließen sie sich noch Zeit. Daniel Czorny war es in der 32. Minute, der sein Team in Führung brachte. Keeper Benjamin Knox sah dabei nicht gut aus. Seinen Vorderleuten mangelte es zudem an Laufbereitschaft und energischem Zweikampfverhalten, wodurch dieses Tor begünstigt wurde. Mit dem Tor versuchte es Schleife dann zwar mit eigenen Angriffen. Doch belohnt wurden diese nicht. Ben Pohling scheiterte zehn Minuten vor der Pause am Gästekeeper Matthias Mersowsky. So ging Lok nach anfänglich gutem Spiel mit einem Rückstand in die Pause.
Diese bekam Schleife ganz und gar nicht gut. Gerade vier Minuten waren vergangen, da erhöhte Dominik Szydlarski auf 0:2. Hängende Köpfe in den Reihen der Einheimischen und in der Folge weiterer Druck bei den Gästen. Torhüter Knox zeichnete sich nach einem gefährlichen Freistoß aus, es blieb vorerst beim Zwischenstand. Ein Funken Hoffnung keimte in der 57. Minute auf, als Ben Pohling per Lupfer auf 1:2 verkürzte. Die Zweikämpfe wurden nun ruppiger, auf beiden Seiten wurden gelbe Karten verteilt. Mit guten Vorsätzen wollte Schleife an den Anschlusstreffer anknüpfen und die Leistung steigern, doch zuvor wechselte Rietschen Eric Hennig ein. Der setzte alsbald Keeper Knox und die Abwehrreihe unter Druck. Knapp zehn Minuten nach dem Wechsel stellte Rietschen aus einer Standardsituation heraus den alten Zweitoreabstand erneut her (71.). Damit stand der Sieger fest, Rietschen gab diese nicht mehr aus der Hand. Kurz vor Ende der Partie setzten die Gäste sogar nochmal nach und ihr bester Schütze, Eric Hennig, besorgte per Kopf das 1:4 aus Schleifer Sicht. Ohne Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Gundel dieses Duell. Schleife sollte nun das kommende spielfreie Wochenende nutzen und durchatmen. Erst in 14 Tagen, am 29. März, geht es in der Liga weiter. Dann reist die Lok nach Ostritz zum Tabellenvorletzten.
Schleife spielte mit: B. Knox, Panoscha, N. Schurmann, S. Schurmann (C), Dubrawa, Antonius (46. S. Kirschke), Kranig, Marusch, Briesemann, Koschel, B. Pohling
Zu einer gerechten Punkteteilung kam es im Kellerduell am 19. Spieltag der Kreisoberliga. In einem Spiel das nicht wirklich einen Sieger verdient hatte ging es mit einem 0:0 in die Pause. Direkt nach dem Wechsel sollten die beiden Tore fallen die für den Endstand des Spieles sorgen sollten. Schleife legte in 48. Spielminute zum 1:0 durch Lars Briesemann vor, doch die Gäste brauchten nur 3 Minuten um den Ausgleich zu markieren.
Am 18. Spieltag der KOL kam es am Weißwasseraner Turnerheim zum Altkreisderby zwischen dem VfB Weißwasser und dem SV Lok Schleife. Nach 90. gespielten Minuten gingen die Gastgeber mit 2:1 als Sieger vom Platz. Es war kein wirklich schönes Spiel von beiden Seiten, unterm Strich wäre vielleicht auch ein Unentschieden möglich gewesen aber Weißwasser war traf eben einmal mehr ins Tor der Lok. Bis zum Pausentee stand es noch 0:0, doch das sollte sich bis zum Ablauf der 90 Minuten noch ändern. Damit gelang den Gastgebern die Revanche für die 2:1 Hinspielniederlage.
Schleife kommt nach 2:0 Rückstand beim Tabellenzweiten in Oderwitz zurück und gewinnt am Ende über den Kampf mit 3:2. Zur Halbzeit lag man auf dem Hartplatz in Oderwitz mit 1:0 nach einem Elfmetertor zurück. In Halbzeit 2 erhöhten die Gastgeber auf 2:0, doch dann kam die Lok zurück und drehte innerhalb von nur 8 Minuten den Rückstand in eine Führung! Damit kann die Lok 3 weitere wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen.