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Revanche geglückt in Oderwitz

16. Spieltag: Revanche in Oderwitz geglückt

Schleife kommt nach 2:0 Rückstand beim Tabellenzweiten in Oderwitz zurück und gewinnt am Ende über den Kampf mit 3:2. Zur Halbzeit lag man auf dem Hartplatz in Oderwitz mit 1:0 nach einem Elfmetertor zurück. In Halbzeit 2 erhöhten die Gastgeber auf 2:0, doch dann kam die Lok zurück und drehte innerhalb von nur 8 Minuten den Rückstand in eine Führung! Damit kann die Lok 3 weitere wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Die ersten 5 Minuten tasten sich beide Mannschaften auf dem Hartplatz noch ab. Doch danach geht es auf beiden Seiten los. Die Gastgeber mit einem Fehlpass in der 8. Spielminute, Mario Panoscha passt schnell auf Christian Kraink, doch der verzieht. Nach 15 Minuten setzt sich Felix Lampe gut durch und bedient Ben Pohling aber auch er verzieht. Oderwitz mit der feineren technische Klinge am Leder, so ließen die Gastgeber Ball und Gegner laufen. Schleife stand tief und setzte auf Konter. Sten Kowalick schlägt einen weiten Pass auf Mario Panoscha, der den Ball nach der Annahme direkt auf Christian Kraink weiterleitet. Er wiederrum sieht Ben Pohling der aber zu schwach abschließt um den Keeper das Gastgeber wirklich in Verlegenheit zu bringen.

Nur 3 Minuten später dann Oderwitz, nach einem Fehler in der Lokhintermannschaft geht es schnell. Hendrik Dietrich geht auf Benjamin Knox, im Katsen der Lok zu, doch der bleibt Sieger und lenkt den Ball an den Pfosten. Die Gastgeber machen weiter Druck, so kommt es in der 32. Minute zu einer dummen Aktion von Lokkeeper Benjamin Knox. Er foult einen Oderwitzer im Strafraum, bekommt einen Elfmeter und eine gelbe Karte gegen sich. Diese Chancen nutzt die Gastgeber, Jakub Zocek netzt zum 1:0 ein. 5 Minuten vor dem Pausentee bekommt Felix Lampe die gelbe Karten wegen eines Foulspiels. Fazit zur Halbzeit, die Lok hat nach den eigenen Möglichkeiten gut mitgehalten, Oderwitz mit den klareren Torchancen und die Lok nicht mit der letzten Konsequenz eine der wenigen Chancen zu nutzen.

Bereits 2 Minuten nach Wiederanpfiff erhöhen die Gastgeber auf 2:0. Vorausgegangen war erneut ein Fehler in der Hintermannschaft der Lok. Steve Schurmann und Benjamin Knox mit Abstimmungsproblemen, Toni Sikora sieht dass der Lokkeeper zu weit vor seinem Kasten steht und vollendet zum 2:0 aus sich der Gastgeber. Was für ein Start in die 2. Halbzeit durch Oderwitz, besser geht es nicht. Und Sie setzten weiter nach, nur 2 Minuten später muss Lokkeeper Knox gleich zwei mal sein Können unter Beweis stellen und pariert. Weiter geht es mit den Gastgebern, die auf dem Hartplatz zeitweise besser zu Recht kamen, sicher auch bedingt durch die Trainingseinheiten auf dem selbigen. So sauste in der 60. Spielminute ein gefährlicher Schuss knapp über den Lokkasten. Auf der Gegenseite geht ein abgefälschter Schuss von Ben Pohling knapp drüber.

Robert Kranig versucht es mit einem Freistoß aus 20 Metern, aber auch dieser Ball geht knapp drüber. 3 Minuten später der Anschlusstreffer für die Lok, wie aus dem Nichts. Ben Pohling zieht nach Vorlage von Mario Panoscha aus halbrechter Position ab und der Ball zappelt zum 2:1 im Oderwitzer Tor. Ein Hallo-Wach für die Lokelf! Denn die kommenden 8 Spielminuten sollten Spielentscheidend sein. In der 73. Spielminute spielen die Gastgeber auf Abseits, Mario Panoscha spekuliert im richtigen Moment und vollendet zum 2:2 Ausgleich. Wiederrum Robert Kranig der aus der Distanz versucht, der Schuss geht knapp vorbei. Sebastian Kirschke kommt in der 76. Minute für Nick Schurmann auf den Platz. Kurz nach dem Wechsel bedient Mario Panoscha seinen Mitspieler Felix Lampe, der zieht ab und der Keeper klärt zur Ecke.

Diese Ecke nutzt die Lok zum entscheidenden 2:3. Wieder war es Mario Panoscha der am langen Pfosten Mutter Seelen allein per Kopf einnicken kann. Was für ein Jubel im Loklager, damit hatte nach dem Spielverlauf und der Tabellenkonstellation sicher keiner gerechnet. Aber noch war nicht Schluss, und Oderwitz wollte den Ausgleich. So musste Benjamin Knox in der 85. Minute noch einmal einen satten Schuss der Gastgeber entschärfen. Schleife bringt aber dann den knappen Vorsprung über die Zeit und kann sich über 3 nicht erwartete Punkte freuen.

FAZIT: Oderwitz war bis zum Anschlusstreffer der Lok die spielbestimmende Mannschaft. Spielerisch und technisch überlegen zeigten Sie warum Sie auf Platz 2 in der Kreisoberliga stehen. Mit dem Anschlusstreffer war jedoch ein Bruch im Spiel der Gastgeber zu erkennen, und Schleife kam über den Kampf zum Sieg und 3 wichtigen Punkten.

Schleife spielte mit:

Knox – Panoscha – Schurmann N. (ab 72. Kirschke S.) – Schurmann St. – Lampe – Kowalick – Kranig – Marusch A. – Kraink (ab78. Dubrawa) – Pohling M. – Pohling B.

Zuschauer: 94

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