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21. Spieltag KOL: Heimniederlage gegen den Tabellenletzten

21. Spieltag KOL: 3:4-Niederlage im Spiel der Lotterie-Tore

Kreisoberliga. Der 21. Spieltag der Kreisoberliga bringt erneut keinen großen Befreiungsschlag für die Schleifer. Dabei setzte es Zuhause eine schmerzhafte Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Bertsdorf. Das die Gäste aber qualitativ völlig zu unrecht ganz unten stehen, bewiesen sie in den 90 Minuten eindrucksvoll.

Die Partie begann mit viel Druck der Lok. Einen ersten Abschluss von Michlenz konnte Torwart Hoffmann noch um den Pfosten lenken. Anschließend brachten viele Eckbälle der Schleifer eine Menge Gefahr vor das Tor der Gäste. Nachdem das BSV Torwart einen Distanzschuss von Kirschke durch die Finger zum 1:0 gleiten ließ, lief alles nach Plan für die Gastgeber (14.). Unverständlich jedoch, wieso ab diesem Zeitpunkt kaum noch gelungene Aktionen zu finden waren. Stattdessen wurden die Gäste immer stärker und bekamen durch teilweise haarsträubende Fehler der Lok große Chancen. Auf der Gegenseite verpasste Michlenz nach tollen Zuspiel von Heinrich das zweite Tor, Kapitän Kahle rettete auf der Torlinie für seinen geschlagenen Keeper. Ein Eckball der Gäste segelte anschließend flach durch den kompletten Fünfer, Leon Lagemann musste nur noch den Fuß ranhalten um zum 1:1 nach 26 Minute auszugleichen. Im Gegenzug steckte Michlenz auf der linken Seite für Vincent Schuster durch, dessen verunglückte Flanke mit Hilfe des Pfostens zum 2:1 (34.) ins Tor flog. So ging die Lok mit einer schmeichelhaften Führung in die Pause.

Aus dieser kamen vor allem die Gäste aus Bertsdorf noch kämpferischer heraus. Von der Lok war kaum noch etwas zu sehen, speziell in den Zweikämpfen hatte der BSV nun deutlich Oberwasser. Nach einem abgefälschten Schuss entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Diesen konnte Mersiovsky parieren, wie in Holtendorf wurde dieser aber wiederholt. Der Linienrichter entschied, dass Mersiovsky die Linie zu zeitig verlassen hat. Wie man schon im Video von Holtendorf wunderbar sehen kann, war dies auch hier eine unfassbar strenge Entscheidung, welche man in so einer Situation niemals vertreten kann. Die Wiederholung konnte Franke schlussendlich nutzen, 2:2 (55.). Als kurz darauf die Gäste nach einer Ecke einköpfen konnten, war das Spiel ganz gedreht, 2:3 (68.). Oliver Kahle traf sogar noch zum vierten Treffer der Gäste (72.), als analog zum ersten Treffer des Tages diesmal der Schleifer Torhüter einen Distanzschuss durch die Finger rutschen ließ. Nach großem Anlaufen der Schleifer konnte noch Benedikt Schuster aus Nahdistanz den Anschluss markieren, dieser kam allerdings zu spät (90.+2).

Es geht nun Schlag auf schlag. Die Lok hat bereits nächste Woche die Chance auf Wiedergutmachung, der Gegner heißt auswärts Lawalde.

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