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Herren: Ausblick auf die Kreisoberliga 2022/2023

Vorschau

Die Lok steht in jedem Fall vor einer schwierigen Saison. Zum einen kommt man aus einer enorm erfolgreichen Spielzeit, die man nur schwer überbieten kann. Zum anderen ist das Niveau innerhalb der Liga nochmal gestiegen. Der Meister, die Reserve aus Niesky, bleibt der Kreisoberliga erhalten. Die beiden schwächsten Teams der letzten Saison (Oppach und Neusalza 2) sind folgerichtig abgestiegen und werden durch Holtendorf und Lawalde ersetzt, zwei ambitionierte Mannschaften die rein qualitativ eher in der oberen Tabellenhälfte anzusiedeln sind. Generell ist es sehr kompliziert eine valide Vorhersage für die kommende Spielzeit zu treffen, da die Kreisoberliga enorm ausgeglichen ist und es keine klaren Favoriten gibt, weder für die Meisterschaft, noch für den Abstieg.

Unsere Lok kommt aus einer komplizierten Vorbereitung. Viele Verletzungen, Urlaub und private Verpflichtungen kollidierten mit den Testspielen, sodass Trainer Heiko Paul nie der Großteil seines Stammpersonals zur Verfügung stand. Zudem ging das erste Pflichtspiel der Saison äußerst negativ aus, im Kreispokal verabschiedete man sich gegen die erfahrenen Seer Wölfe. Welche Schlüsse lassen sich nun daraus ziehen? Wahrscheinlich eher wenig.

Das Auftaktprogramm der Schleifer hat es direkt in sich. Mit Neueibau und Kemnitz stehen direkt Aufgaben gegen potenzielle Spitzenteams an. Danach folgen harte Aufeinandertreffen mit den Aufsteigern Holtendorf und Lawalde, bevor man im Oktober zwei Wochen Pause hat. Nach diesen Spielen lässt sich dann wohl gut bestimmen, wo unsere Lok steht.

Was sind die Ziele? Trainer Heiko Paul gab sich diesbezüglich sehr kämpferisch und sagte nach der letzten Saison: "Wir wollen uns nochmal verbessern und die letzte Saison toppen. Dazu soll es im Pokal auch noch weiter gehen." Ein Ziel ist damit leider schon Geschichte bevor die Saison überhaupt richtig begonnen hat. Ein Faktor für den Erfolg wird es sein, im wieweit man dieses Jahr von Verletzungen verschont bleibt. Der überragende Spieler der letzten Saison, Robert Kranig, wird wohl bald wieder zur Mannschaft stoßen können. Der langzeitverletzte David Sonnert ist schon länger wieder im Training, bloß Andreas Zuchold wird mit seiner schweren Knieverletzung weiterhin länger ausfallen. Gute Besserung an dieser Stelle.

Personaltechnisch hat sich nicht viel verändert zur letzten Saison. Marco Noack hat sich in Richtung Neustadt verabschiedet, um seine Laufbahn in seinem Heimatverein ausklingen zu lassen. Dafür kam mit Nick Schurmann ein alter bekannter zurück, der mit seiner Erfahrung in der Landesklasse und auch Landesliga der Mannschaft gut tun wird.

Alles in allem war der bisherige Saisonstart durchaus holprig, nun gilt es die Spannung in der Liga wieder hochzufahren und erneut anzugreifen. Die junge Lokmannschaft hat hohe Ziele und möchte den positiven Trend im Verein weiter fortsetzen.