Am 3. Spieltag der Kreisoberligasaison 2013/2014 gab es auf dem Sportplatz am Jahnring das mit Spannung erwartete Altkreisderby zwischen der Lok und dem VfB Weißwasser. Die Gastgeber mit bisher 0 Punkten auf der Habenseite und 3:7 Toren empfingen den aktuellen Tabellenführer die Elf aus der Glasmacherstadt. Der VfB mit einem Saisonstart nach Maß, 2 Spiele, 2 Siege und 10:2 war eindeutig Favorit in diesem Spiel. Jedoch war es kein wirklich gutklassiges Derby, trotzdem ging es am Ende mit 2:1 an die Lok. Am Ende sahen die 302 Zuschauer 3 Tore, nicht wirklich viel! Dafür eine Flut von gelben Karten, ingesamt waren es deren 10 Stück. Diese verteilten wie folgt, 3 gelbe Karten für die Lok und 7 gelbe Karten für den Gast aus Weißwasser. Lest im folgenden den Bericht von Ronny Schuster dazu:
Lok Schleife knackt erneut den VfB
Am dritten Spieltag der noch jungen Serie empfing der punktlose Gastgeber den favorisierten Spitzenreiter aus Weißwasser, der in den ersten beiden Spielen deutlich die eingeschlagene Richtung nachwies. Beiden Mannschaften fehlten jedoch wichtige Leistungsträger, welche zu einem Fußballturnier des Vattenfall-Konzerns delegiert wurden. Bei guten äußeren Bedingungen sahen die gut 300 Zuschauer in Schleife ein ausgeglichenes Spiel. Schleife agierte häufig mit langen Bällen, die zeigten, wie verwundbar die Abwehr der Gäste am heutigen Tag war. Dabei ließ in der ersten Hälfte Lars Briesemann drei gute Chancen fahrlässig aus. Wie man eiskalt zuschlägt zeigte dann der VfB. In der 16. Minute war es Tomasz Skrzypczak vorbehalten, für die Führung der Gäste zu sorgen. Danach verwaltete der VfB Weißwasser das Spiel und Ergebnis und hatte noch einmal Pech bei einem Pfostentreffer nach Freistoß des Torschützen.
Mit Beginn der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer eine Lokelf, die sich noch nicht geschlagen gab. Das Prinzip der langen Bälle blieb bestehen und das sollte sich irgendwann lohnen. Bei einem dieser Bälle entwischte Christian Kraink der VfB-Abwehr und wurde bei seinem Torabschluss regelwidrig vom Torwart der Gäste behindert. Folge war ein Elfmeter in der 60. Minute und Robert Kranig verwandelte diesen sicher zum verdienten Ausgleich. Wer glaubte, dass der Spitzenreiter jetzt noch einmal zulegt, sah sich getäuscht. Die Torjäger Tomasz Skrzypczak und Stefan Beil waren bei der Lokabwehr, speziell Felix Lampe und Steve Schurmann in guter Obhut und Schleife wollte mehr. Wiederum ein langer Ball, diesmal ein weiter Einwurf von Robert Kranig an den Fünfmeterraum, überraschte sowohl Abwehr als auch Torwart. Nutznießer dieser Aktion in der 79. Minute war diesmal Lars Briesemann, der über den Torwart hinweg einköpfte. Diesen kleinen Vorsprung rettete die Lok bis ins Ziel und so ließ der VfB wie im Vorjahr wieder die drei Punkte in Schleife liegen. Die Lok sollte diesen doch überraschenden Sieg nutzen und diesen Elan aus der zweiten Hälfte mit in die nächste Begegnung beim Aufsteiger aus Rauschwalde mitnehmen.