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06. Spieltag KL (Frauen): Frauen gewinnen Derby gegen Weißwasser

Written by Steffen Keller on .

06. Spieltag KL (Frauen): Frauen gewinnen Derby gegen Weißwasser

SV Lok Schleife – VfB Weißwasser 1909 8:4 (4:2)

Das Derby zwischen Schleife und Weißwasser verspricht zumeist viel Spannung. So war es auch am Sonntag, als sich beide Frauenteams auf dem Rasen in Schleife gegenüber standen. Die Gastgeber konnten am Ende die drei Punkte ihrem Konto gutschreiben. Dem Schleifer Trainer Torsten Nicko boten sich letztendlich die besseren Wechseloptionen. So entschied am Ende die Kraft und die bessere Chancenverwertung das Spiel zugunsten der Lok, die einen 8:4 (4:2) Heimsieg bejubelte.

Vor Beginn des Spiels wurde Ivonne Schröder offiziell durch ihr Team verabschiedet. Ihr gehörte dann auch gleich die erste Aktion des Spiels, aber Christin Heiland konnte den Schuss abfangen. In der 3. Minute führte die erste Ecke der Lok gleich zum 1:0. Luisa Lehnigk verwandelte die flache Hereingabe direkt ins rechte untere Eck. Im Gegenzug dann fast der postwendende Ausgleich. Wieder war es die Schleifer Torfrau die erst parierte und dann den Pfosten auf ihrer Seite hatte. Auch Schleife boten sich weitere Chancen, das Resultat zu erhöhen. Das Spiel ging flott hin und her. In der 13. Minute parierte wieder Christin Heiland einen Schuss von Roxana Werner. Vier Minuten später dann das gleiche Duell. Dieses Mal vollendete die VfB-Stürmerin vom Strafstoßpunkt unhaltbar ins rechte obere Eck zum 1:1. Und weiter ging es mit Chancen auf beiden Seiten. Isabell Gerken prüfte in der 20. Minute Sarah Rumprecht im Weißwasseraner Tor. Sie konnte den Schuss noch abwehren, war dann aber gegen die nachsetzende Lea Keller machtlos, die zur erneuten Führung einschob. Der nächste Versuch von Isabell Gerken passte dann perfekt ins lange Eck und so stand es nach 26. Minuten 3:1 für die Lok. Nun war Weißwasser wieder am Drücker. Erst prüfte Juliane Krautz die Schleifer Schlussfrau und dann erzielte Ivonne Schröder in der 34. Minute „ihr“ Tor zum 3:2 Anschluss. Aber bereits im Gegenzug bediente Yvonne Junge Lea Keller, die den alten Abstand wieder herstellte und auf 4:2 erhöhte. In der 36. Minute rettete der Pfosten für Weißwasser. Luisa Lehnigk passte den Ball vor das Tor, wo Elisabeth Keller den Ball sofort mit dem Außenrist ans Aluminium weiterleitete. Weißwasser hätte vor der Halbzeit durchaus noch den Ausgleich erzielen können. In der 38. Minute vereitelte Christin Heiland eine Großchance von Roxana Werner und kurz darauf setzte Christin Schmidt ihre Möglichkeit rechts am Pfosten vorbei.

Auch in der zweiten Hälfte hatte ergab sich für Luisa Lehnigk die erste Chance nach einer Ecke. Aber trotz ihrem Einsatz ging die Kugel knapp am Gehäuse vorbei. In der 49. Minute bekam Weißwasser erneut einen berechtigten Strafstoß zugesprochen. Auch diesen verwandelte Roxana Werner sicher zum 4:3. Schleife antwortete wiederum unmittelbar danach. Nach einem Einwurf gelangte der Ball zu Elisabeth Keller, die diesen hoch in den Strafraum zu Lea Keller ablegte. Sie war dann schneller mit dem Kopf am Ball als die Torhüterin des VfB und erhöhte auf 5:3. Weitere zwei Minuten später konterte die Lok dann die Gäste aus. Lea Keller passte auf Ute Dominikowski und bekam von dieser den Ball präzises zurück. Sie hatte dann keine Mühe mehr ihren vierten Treffer zum 6:3 zu erzielen. Das 7:3 folgte in der 60. Minute. Luisa Lehnigk hatte sich den Ball erkämpft und vollendete überlegt mit der Innenseite. Weißwasser blieb aber weiter gefährlich. So pfiff ein Schuss von Juliane Krautz in der 65. Minute knapp über das Gebälk. Ein weiterer Schleifer Konter in der 66. Minute blieb ungenutzt. Ute Dominikowski hatte hierbei abschließend Luisa Lehnigk bedient, deren Abschluss viele schon in Tor sahen. Gleiches dann auf der Gegenseite. Nach einer Ecke des VfB köpfte wieder Roxana Werner platziert auf das Schleifer Tor und zwang so Christin Heiland zu einer erneuten Glanzparade. Der nächste Schleifer Konter brachte dann in der 76. Minute das 8:3. Dieses Mal legte Lea Keller vor dem Tor noch einmal quer auf Silke Grimmer, die den letzten Schleifer Treffer erzielte. Auf Weißwasseraner Seite blieb dies Caroline Tabor vorbehalten. Mit ihrem Treffer in der vorletzten Spielminute stand der 8:4 Endstand fest.

SV Lok Schleife: Christin Heiland, Yvonne Junge, Andrea Barthel, Katrin Neumayer, Isabell Gerken, Silke Grimmer, Luisa Lehnigk, Ute Dominikowski, Elisabeth Keller, Lea Keller

VfB Weißwasser: Sarah Rumprecht, Dajana Herz, Juliane Krautz, Ramona Förster, Gina-Manja Nietzelt, Simav Merey, Maxi Flinker, Christin Schmidt, Ivonne Schröder, Caroline Tabor,  Roxana Werner

Tore: 1:0 Luisa Lehnigk (3.), 1:1 Roxana Werner (17.), 2:1 Lea Keller (20.), 3:1 Isabell Gerken (26.), 3:2 Ivonne Schröder (34.), 4:2 Lea Keller (35.), 4:3 Roxana Werner (49.), 5:3 Lea Keller (53.), 6:3 Lea Keller (55.), 7:3 Luisa Lehnigk (60.), 8:3 Silke Grimmer (76.), 8:4 Caroline Tabor (79.)