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15. Spieltag KL (Frauen): Lok mit Volldampf zum Derbysieg

Geschrieben von Steffen Keller am .

15. Spieltag KL (Frauen): Lok mit Volldampf zum Derbysieg

Es gibt so Tage, da läuft es einfach. Wenn das ausgerechnet bei einem Derby passiert umso besser – für die eine Mannschaft. Und diese Mannschaft war heute unsere Lok. Der Heizer hatte gut angeheizt und so wurde das Team vom VfB Weißwasser regelrecht überrollt. Am Ende gewann Schleife in Weißwasser 14:0 (8:0).

Bereits in der 2. Minute fiel das erste Tor. Nach einem Fehler im Spielaufbau passte Isabell Gerken auf Luisa Lehnigk, die links halbhoch einschoss. Katrin Neumayer erhöhte in der 4. Minute mit einem Linksschuss auf 2:0. Eine Minute später sprang der Ball nach einem Unterlatteschuss von Luisa Lehnigk wieder ins Spielfeld zurück. Nach einer schönen Kombination ging der Abschluss von Isabell Gerken in der 7. Minute knapp am Tor vorbei. Luisa Lehnigk vollendete dann in der 8. Minute flach links zum 3:0. Ein Doppelpass zwischen Yvonne Junge und Luisa Lehnigk führt zur nächsten Chance, die die Weißwasseraner Torfrau jedoch vereitelte. Die anschließende Ecke setzte Katrin Neumayer direkt mit dem linken Fuß knapp am Tor vorbei. Dem 4:0 ging ein Fehler der Torfrau voraus. Isabell Gerken bestrafte diesen mit dem nächsten Tor in der 14. Minute. Christin Heiland musste in der 15. Minute erstmals ernsthaft eingreifen. Yvonne Junge bediente in der 18. Minute mit einem langen Pass Luisa Lehnigk. Sie lenkte den Ball mit der Fußspitze an den Außenpfosten. Kurz darauf passte Jule Grothaus auf Lea Keller, deren Schuss unhaltbar ins eigene Tor zum 5:0 (19. Minute) abgefälscht wurde. In der 37. Minute legte Elisabeth Keller an der Strafraumgrenze quer auf Lea Keller, die zum 6:0 einschoss. Wieder nur eine Minute später erzielte Silke Grimmer das 7:0. Ihren Schuss ließ Elisabeth Keller, die vor der Torfrau stand, einfach durch ihre Beine gehen. Caroline Tabor bot sich dann die bis dahin größte Chance für die Gastgeberinnen. Ihren ersten Versuch vereitelte jedoch Christin Heiland und beim Nachschuss stand der Pfosten im Weg. Kurz vor der Halbzeit zog Katrin Neumayer einen Fernschuss auf das Tor. Lea Keller veränderte mit dem Rücken zum Tor stehend mit der Hacke die Schussrichtung und es stand 8:0.

Kurz nach Anpfiff der 2. Halbzeit lief Lea Keller mit dem Ball am Fuß relativ ungestört über den halben Platz und erzielte das 9:0. Sehr sehenswert war dann auch die Kombination, die zum 10:0 von Luisa Lehnigk führte. Yvonne  passte nach rechts auf Isabell Gerken, die wiederum quer auf die Torschützin ablegte. Diese revanchiere sich nur eine Minute später und legte nunmehr für Isabell Gerken vor, die flach ins lange Eck zum 11:0 abschloss. Christin Schmidt hatte in der 54. Minute den Ehrentreffer auf dem Fuß, aber Christin Heiland parierte wieder reaktionsschnell. In der 60. Minute setzte sich Elisabeth Keller auf der rechten Seite durch und passte auf die frei stehende Lea Keller. Sie schob mit links zum 12:0 ein. Wieder nur zwei Minuten später führte eine schöne Kombination zwischen Silke Grimmer und Lea Keller, die jetzt auf Elisabeth Keller abgab, zum 13:0. Ihr Außenristschuss ging vom Innenpfosten in die Maschen. Auch das letzte Tor zum 14:0 in der 66. Minute entsprang einer Keller-Keller-Aktion. Der Schuss von Lea Keller konnte noch pariert werden, den Abpraller spitzelte Elisabeth Keller ins Tor. Christin Heiland rettete dann in der 69. Minute „die Null“, als sie mit den Fingerspitzen den Schuss von Dajana Herz noch an die Latte lenkte. Und auch in der 77. Minute wurde ein Heber von Simav Merey immer länger, wurde aber trotzdem am Ende von der Schleifer Torfrau pariert.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass vorn zwar viele Tore geschossen wurden, aber auch die Verteidigung blendend Stand. Auffällig war vor allem Jule Grothaus, die ihrem Körper gut einzusetzen wusste und mit ihren Fußspitzen für viel Frust bei den gegnerischen Aktionen sorgte. Aber auch Kathleen Petzold, Silke Grimmer, Katrin Neumayer und unser Kapitän Yvonne Junge bauten die Angriffe immer wieder gekonnt von hinten auf. So kamen immer wieder zwingende Kombinationen und ein wirklich sehenswerter Spielfluss zustande, der dann in den Treffern mündete.

Das nächste Spiel findet erst am 19. Mai statt. Dann geht es im Heimspiel gegen Friedersdorf um die nächsten 3 Punkte. Eine Woche davor steht aber noch unser „Trainingslager“ in Polen auf dem Programm.

SV Lok Sc hleife: Christin Heiland, Katrin Neumayer, Yvonne Junge, Jule Grothaus, Kathleen Petzold, Silke Grimmer, Isabell Gerken, Luisa Lehnigk, Elisabeth Keller, Lea Keller