Wir suchen DICH!!!

powered by ...

  • Reinert Logistic
  • zimmerei-kisza
  • Spreesport Spremberg
  • spk ol-ns
  • LEAG-Logo
  • steffen noack spiegelart logo
  • DUNAPACK Spremberg
  • DUNAPACK Spremberg
Drucken

29. Spieltag KOL: Lok geht im Endspurt die Pust aus

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Spielberichte 16/17

29. Spieltag KOL: Lok geht im Endspurt die Pust aus

Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison empfing die Lokelf den Tabellenvorletzten, die 2. Mannschaft des NFV Gelb Weiß Görlitz. Vor dem Spiel wurde der langjährige Schiedsrichter Bernd Robel verabschiedet, er nicht mehr als Schiedsrichter tätig sein und geht in den „Schiedsrichterruhestand“. An dieser Stelle auch noch einmal der persönliche Dank des SV Lok Schleife an Sportfreund Robel der die Partien der Lok ein ums andere Mal geleitet hat.

Nach 90. Minuten lagen sich die Gäste in den Armen und entführten mit einem knappen, aber nicht unverdienten, 0:1 Erfolg die 3 Punkte vom Sportplatz am Jahnring. Schleife mal wieder mit veränderter Startaufstellung wollte im letzten Heimspiel die 3 Punkte nicht nur für sich sondern auch für die Zuschauer holen. Dieses Ziel, und damit die Festigung eines einstelligen Tabellenplatzes sollte Schleife nicht gelingen. Auch begrüßte man zum letzten Heimspiel einen alten Bekannten auf dem Sportplatz am Jahnring. Rückkehrer Dominik Kosel stand im Lokkasten, und sollte trotz längerer Pause ein starker Rückhalt für die Lokelf sein. Obwohl die Lok von Beginn an um Ball und Spielkontrolle bemüht war, gelang es der Heimelf im gesamten Spielverlauf nicht wirklich gefährlich vor das Tor der Gäste zu gelangen. In den ersten 20 Minuten egalisierten sich beide Teams, dabei lief der Ball gut durch die Reihen, aber es wurde nicht gefährlich. Die Gäste stellten sich nach und nach besser auf der Spiel der Lok ein und unterbanden somit die ohnehin schon kaum vorhandenen Angriffsbemühungen der Lok. Görlitz trat hier nicht wie ein Tabellenvorletzter auf, das musste und konnte man neidlos anerkennen. Die beste Chance zur Führung hatten die Gäste im ersten Durchgang, dabei reagiert Keeper Kosel ganz stark und konnte zwei Mal hintereinander aus kurzer Distanz den Ball abwehren. Von Schleife war bis zur Pause nach vorn weiterhin kaum etwas zu sehen, im Mittelfeld war man zwar präsent und hatte auch Ballbesitz, aber damit war es das dann auch schon. Denn nach vorn ging nicht viel, die Gäste standen gut gestaffelt und ließen kaum Anspielmöglichkeiten für die Lok im Angriff. Sollte doch mal ein guter Ball den Weg zu einem der beiden Lokangreifer finden war der Abschluss dann doch alles andere als gut. So ging es mit einem 0:0 in die Pause, in der Trainer Bläse noch einmal eindringlich an seine Jungs appellierte das dies kein Selbstläufer sei und jeder noch einmal alles raushauen muss.

Trotz der Pause und der Kabinenansprache gab es im zweiten Durchgang nicht wirklich ein anderes Bild auf dem Feld. Schleife zwar mit dem Versuch nach vorn zu spielen, aber Görlitz stellte weiterhin clever zu und ließ der Lokelf, welche auch Ideenlos wirkte, am Ende keine Anspielmöglichkeiten nach der Mittellinie. Bei Ballbesitz schalteten die Gäste schnell um und setzten die Lok unter Druck. Ein ums andere Mal stand die Hintermannschaft der Lok um Keeper Kosel im Brennpunkt. Letzterer musste mehrfach seine Klasse unter Beweis stellen um einen möglichen Rückstand zu verhindern. Als die Lok in der Schlussviertelstunde dann doch mal vor dem Kasten der Görlitzer auftauchte und Michael Werchosch den Ball im Kasten versenkte war der Jubel schnell vorbei, denn er stand im Abseits. Damit war die Partie fast vorbei und im Loklager hatte man dich wohl schon mit dem Unentschieden abgefunden, nicht aber so die Gäste, die weiterhin auf das 0:1 drückten. Das sollte 3 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit belohnt werden. Nach einer Einzelleistung an allen vorbei und durch die Mitte, auch an Keeper Kosel, der hier machtlos war, tanzte sich Clemens Simon und netzte mit der Picke ein. Der Lok sah man Schock über den späten Gegentreffer an, und auch ein letztes Aufbäumen gegen die Niederlage brachte nichts ein. Zu ideenlos war das Spiel über die gesamte Spielzeit und damit muss man eben als Verlierer im letzten Heimspiel vom Platz gehen. Nun muss die Lok um den einstelligen Tabellenplatz bangen, wenn am kommenden Samstag beim letzten Spiel der Saison gegen die Elf von Großschweidnitz/Löbau kein Dreier herausspringt. Schleife hat es also selbst in der Hand die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatzes zu beenden. Dazu müssen aber 3 Punkte her.

SV Lok Schleife: Kosel, St. Schurmann, Lampe (C), Martinez Forero, Kranig, Sonnert, Werchosch, Michlenz (74. Vogt), Knox, Schurmann, Bläse

NFV Gelb Weiß Görlitz II: Varga, Simon, Garbe, Horschke, Franke, Engelhardt (61. Mezini), Wenzel, Schulze (81. Mikoleizik), Thiel (89. Raedler), Hildebrand, Markus (C) Zuschauer: 85 Schiedsrichter: Bernd Robel