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Schleifer Damen im Pokalfinale

Geschrieben von Steffen Keller am .

Schleifer Damen im Pokalfinale

Durch einen sicheren 7:0 (4:0) Heimerfolg gegen den Holtendorfer SV zogen die Damen des SV Lok Schleife in das Finale des Kreispokals ein. Auf Grund der Witterungsbedingungen war der Platz in Schleife nicht bespielbar, so dass das Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Trebendorf ausgetragen wurde.

Gleich in der ersten Minute zeigten die Gastgeberinnen, dass sie nicht gewillt waren, eine Pokalüberraschung zuzulassen. Im Anschluss an eine Ecke scheiterten erst Ute Dominikowski und wenig später Katrin Neumayer mit ihren Abschlüssen. In der 2. Minute gelangte ein weiter Einwurf von Elisabeth Keller zu Luisa Lehnigk, die überlegt die 1:0 Führung erzielte. Bereits in der 5. Minute folgte das 2:0. Silke Grimmer passte auf Elisabeth Keller, deren scharfen Schuss Ute Dominikowski am langen Pfosten stehend ins Tor beförderte. Die gleichen Spielerinnen hätten nur eine Minute später gleich für das nächste Tor gesorgt, aber der Kopfball ging knapp über die Querlatte. Nach einem weiten Abschlag ergab sich in der 8. Minute für Holtendorf plötzlich die erste Chance. Christin Heiland lenkte den Schuss jedoch über das Tor. Im Gegenzug wurde ein Möglichkeit von Katrin Neumayer von der Torfrau vereitelt. Allerdings konnte sie dann in der 15. Minute das 3:0 nicht verhindern. Nach einem maßgenauen Freistoß von Elisabeth Keller brauchte Ute Dominikowski nur noch den Kopf hinzuhalten. Das Team von Torsten Nicko und Marcel Uhlig konnte mit ihren spielerischen Mitteln immer wieder für Gefahr sorgen. So ergaben sich für Sarah Borchers, Luisa Lehnigk und Ute Dominikowski weitere Möglichkeiten. In der 40. Minute passte Isabell Gerken auf Andrea Barthel, deren Schuss knapp über das Tor strich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fing Beate Husgen einen Abschlag der Gegner ab und schoss sofort auf das Tor. Der Ball senkte sich hinter der Holtendorfer Torfrau zum 4:0 ins Netz.

Nach Wiederbeginn setzte Silke Grimmer mit einem langen Pass Ute Dominikowski in Szene. Ihr Querpass vor dem Tor auf die frei stehende Sarah Borchers wurde jedoch von der Torfrau abgefangen. Sie war es dann auch, die in der 43. Minute nur den linken Pfosten traf. Holtendorf hatte Mitte der zweiten Halbzeit mehrere Möglichkeiten, den verdienten Ehrentreffer zu erzielen. So in der 55. Minute, als nach einer Ecke der Kopfball über das Tor ging. Zwei Minuten später lenkte Christin Heiland einen Schuss über das Gebälk. In der 60. Minute tankte sich Luisa Lehnigk auf rechts schön durch. Ihr abgeblockter Schuss gelangte zu Katrin Neumayer. Ihren Schuss auf das lange Eck konnte Ute Dominikowski zum 5:0 veredeln. Nur eine Minute später war es wieder Luisa Lehnigk, die rechts auf und davon ging. Ihr abgewehrter Schuss kam wieder zu ihr zurück. Sie bediente die besser postierte Katrin Neumayer, die überlegt mit der Innenseite ins kurze Eck zum 6:0 vollendete. Auch das 7:0 in der 72. Minute bereitete Luisa Lehnigk vor. Dieses Mal konnte sich Silke Grimmer mit ihrem Abschluss als Torschützin auszeichnen. In den letzten Minuten trafen sowohl Sarah Borchers als auch Silke Grimmer lediglich den rechten Pfosten des Holtendorfer Tors.

Im Finale treffen die Schleifer Damen auf den Pokalverteidiger von Silesia Görlitz, der sich im anderen Halbfinale mit 5:1 in Zodel durchsetzte.

SV Lok Schleife: Christin Heiland, Andrea Barthel, Katrin Neumayer, Beate Husgen, Isabell Gerken, Silke Grimmer, Sarah Borchers, Elisabeth Keller, Luisa Lehnigk, Ute Dominikowski