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Pokalfinale der Frauen

Geschrieben von Max Keller am .

Pokalverteidiger Spitzkunnersdorf gewinnt nach Verlängerung 4:2

Unglückliche Pokalfinalniederlage für Gablenz/Schleife
Pokalverteidiger Spitzkunnersdorf gewinnt nach Verlängerung 4:2. Am Samstag fand im Rahmen des Vereinsfestes des SV Lok Schleife das Kreispokalfinale der Frauen statt. Dabei standen sich die Vertretungen der SpG Gablenz/Schleife und aus Spitzkunnersdorf gegenüber. Am Ende der 100-minütigen Partie, die erst in der Verlängerung entschieden wurde, konnte sich das Team aus dem Oberland letztendlich verdient als Sieger durchsetzen. Wie allerdings die Niederlage für die Mädels der SpG Gablenz/Schleife zustande kam, war mehr als unglücklich. Dies begann bereits vor dem Spiel, als Trainer Torsten Nicko die erste verletzungsbedingte Absage ereilte. Spitzkunnersdorf begann die ersten Minuten sehr stark. Bereits zu Beginn versuchte man mit mehreren Schüssen zeitig in Führung zu gehen. Die Versuche wurden jedoch allesamt abgeblockt und auch ein Kopfball nach einer Ecke verfehlte das Tor knapp. Die SpG kam aber immer besser ins Spiel. In der 10. Minute initiierte Elisabeth Keller auf der rechten Außenbahn den ersten erfolgversprechenden Angriff. Nachdem sie ihre Gegenspielerin „ausgetanzt“ hatte, flankte sie sofort mit dem Außenrist auf die am langen Pfosten lauernde Ute Dominikowski, die zur 1:0 Führung einköpfte. Kurz darauf verfehlten die Gäste nur knapp das Tor der Gastgeber. In der 13. Minute verhinderte Christin Heiland nach einem Konter mit einer Glanzparade den Ausgleich. Eine Minute später setzte sich Yvonne Junge wiederum auf der rechte Seite sehenswert durch. Ihre scharfe Hereingabe konnte abermals Ute Dominikowski zum 2:0 in den Maschen unterbringen. Bis dahin lief die Partie für die Gastgeber sehr ordentlich. Den Knackpunkt dieses Finals sollte dann jedoch die 20. Minute mit sich bringen. Christin Heiland, die sichere Torhüterin der SpG, verletzte sich bei einer Abwehraktion so schwer am Fuß, dass an ein Weiterspielen nicht mehr zu denken war. Ab diesem Zeitpunkt hütete Silke Grimmer das Tor der Gastgeberinnen. So viel sei vorweggenommen: Was sie in den folgenden 80 Minuten an Glanzparaden zeigte und damit ihr Team im Spiel hielt, war überragend! Die Frauen der SpG waren angesichts der Verletzung sichtlich geschockt und stellten ihre Spielweise mehr und mehr auf „Abwehrmodus“ um. In der 37. Minute verfehlte Spitzkunnersdorf noch knapp das Tor. Doch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf ein straffer Schuss, der zudem noch leicht abgefälscht wurde, unhaltbar ins Dreiangel zum 2:1 Anschlusstreffer für die Gäste. 
Die zweite Hälfte begann mit einem Warnschuss von Spitzkunnersdorf. Luisa Lehnigks Schuss in der 54. Minute ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug zwangen die Gäste Silke Grimmer zu einer ihrer Glanzparaden. Ein Kopfball von Luisa Lehnigk in der 57. Minute blieb erfolglos und auch Yvonne Junges Schuss kurz danach wurde abgewehrt. Spitzkunnersdorf drückte jetzt immer mehr. In der 61. Minute konnte die vielbeinige Abwehr der Gastgeber eine Reihe von Einschussmöglichkeiten der Spitzkunnersdorferinnen verhindern. Kurze Zeit später verpassten die Gäste den Ausgleich denkbar knapp. Einen der wenigen Entlastungsangriffe schloss Heike Petrick in der 74. Minute erfolglos ab. Die 150 zumeist einheimischen Zuschauer unterstützten ihr Team prima. Viele schauten immer wieder zur Uhr, ob der die Partie gut leitende Referee Uwe Rathner denn nicht bald abpfeifen würde. In der 77. Minute landete nach einer Ecke der Gäste der Kopfball auf der Latte. Zwei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit sorgte wieder eine Ecke vor dem Tor der SpG für Durcheinander, aus dem der 2:2 Ausgleich resultierte. Somit musste das Spiel in die Verlängerung gehen. Hier verfügte dann die junge Vertretung aus Spitzkunnersdorf, die darüber hinaus noch mit zwei Spielerinnen aus dem Landesligateam verstärkt antrat, über die größeren Kraftreserven. Dies alles führte letztendlich zum 2:3 bzw. 2:4 Endstand.
Am Ende konnte Spitzkunnersdorf erfolgreich den Pokaltriumph vom letzten Jahr wiederholen. Herzlichen Glückwunsch dazu! Der aufopferungsvolle Kampf aller Spielerinnen der SpG Gablenz/Schleife wurde leider nicht belohnt. Unterm Strich bleibt jedoch eins: Der Meistertitel 2014/15!
SpG: Christin Heiland, Silke Grimmer, Nicole Nagorka, Yvonne Junge, Beate Husgen, Heike Petrick, Madlen Rocho, Sarah Borchers, Elisabeth Keller, Luisa Lehnigk, Ute Dominikowski

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